Mittwoch, August 16, 2017

Wasserstrahlschneiden

Beim Wasserstrahlschneiden wird das zu bearbeitende Material per Hochdruckstrahl getrennt.
Dieser Strahl kann einen Druck von bis zu 6.000 bar haben und Austrittsgeschwindigkeiten
von bis zu 1.000 m/s erreichen. Beim Schneidvorgang erwärmt sich das Schneidgut kaum, es
erfährt auch keine Gefügeänderung im Schnittbereich. Durch den hohen Druck ist das
Schneidwasser keimfrei (Hochdrucksterilisation) – und damit, bei Einhaltung entsprechender
Hygienemaßnahmen, prinzipiell auch für das Schneiden von Lebensmitteln geeignet.

Grundsätzlich wird nach den beiden Verfahren Reinwasserschneiden und Abrasivschneiden
unterschieden. Beim Reinwasserschneiden wird für den Trennvorgang ausschließlich die hohe
Energie des Wasserstrahls genutzt. Zur Erhöhung der Schneidleistung wird beim Abrasivschneiden
dem Wasserstrahl zusätzlich ein Schneidmittel (= Abrasiv, z.B. Granat oder Korund) zugesteuert.
Daher eignet sich das Verfahren, im Gegensatz zum Laserschneiden,
beispielsweise auch zum Schneiden von gehärtetem Stahl.

Autis beherrscht beide Verfahren virtuos beim
Aqualohnschneiden von Kundenprodukten in dieser zukunftsweisenden Technologie.



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